Stehen Sie kurz vor einer Beurkundung und fragen sich: Was kostet der Notar eigentlich? Die Notargebühren, die im Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) geregelt sind, wirken auf den ersten Blick oft kompliziert, sind aber in ganz Deutschland gesetzlich festgelegt und identisch.

Damit Sie Ihre Ausgaben sicher und ohne böse Überraschungen planen können, haben wir diesen Notarkostenrechner für Sie entwickelt. Geben Sie einfach die Eckdaten Ihres Anliegens ein (z. B. Immobilienkauf, Testament, Vorsorgevollmacht) und erhalten Sie sofort eine detaillierte und transparente Kostenschätzung – inklusive der gesetzlichen Mehrwertsteuer (19 %) und typischer Auslagen. Es ist das ideale Werkzeug, um Ihre Notarkosten vorab zu ermitteln und genau zu wissen, welche Gebühren auf Sie zukommen.

Wozu dient der Notarkostenrechner?

Unser Rechner wurde entwickelt, um Ihnen transparent und einfach eine Einschätzung der anfallenden Notarkosten zu geben. Mit nur wenigen Klicks erfahren Sie den voraussichtlichen Betrag, den Sie für folgende Vorgänge einplanen müssen:

  • Kauf einer Immobilie

  • Immobilienfinanzierung

  • Schenkung / Überlassung

  • Testament

  • Ehevertrag

  • Vorsorgevollmach

  • Weitere notarielle Dienstleistungen

Wie funktioniert es?

  1. Starten Sie den Notarkostenrechner.
  2. Wählen Sie die Art des Rechtsgeschäfts aus, das Sie beurkunden möchten (z. B. Kaufvertrag, Testament).
  3. Geben Sie den Geschäftswert ein (z. B. Kaufpreis oder Vermögenswert), sofern erforderlich.
  4. Das Tool zeigt Ihnen sofort eine detaillierte Kostenschätzung an – inklusive 19 % MwSt. und auf Basis der gesetzlich festgelegten Gebühren.
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Ob beim Hauskauf, der Firmengründung oder beim Testament: Viele Menschen fürchten die Rechnung vom Notar. Oft herrscht Unsicherheit darüber, wie sich die Preise zusammensetzen. Wenn Sie Ihre Notarkosten berechnen wollen, ist es wichtig zu verstehen, dass Notare keine willkürlichen Preise festlegen. In Deutschland gilt ein strenges, gesetzliches Gebührensystem.

In diesem Artikel erklären wir Ihnen genau, wie das Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG) funktioniert, warum der Wert des Geschäfts entscheidender ist als der Zeitaufwand und wie Sie mit unserem Rechner schnell Klarheit schaffen.

1. Das GNotKG: Warum Notarkosten überall gleich sind

Anders als bei Anwälten oder Steuerberatern sind die Gebühren bei Notaren nicht verhandelbar. Es gilt das staatliche Gerichts- und Notarkostengesetz (GNotKG). Das bedeutet für Sie:

  • Einheitliche Preise: Egal, ob Sie zu einem Notar in München, Berlin oder einem kleinen Dorf gehen – die Kosten sind für denselben Vorgang auf den Cent genau identisch.
  • Verbot von Rabatten: Ein Notar darf weder Rabatte gewähren noch höhere Pauschalen verlangen. Wettbewerb über den Preis ist gesetzlich verboten, um die Unabhängigkeit des Amtes zu wahren.
  • Beratung inklusive: Die Gebühren decken nicht nur die Unterschrift ab, sondern auch die umfassende juristische Beratung und den Entwurf der Urkunde.

2. Wie man Notarkosten berechnen kann: Die 3 Faktoren

Um die Höhe der Rechnung zu verstehen, müssen Sie drei Komponenten kennen. Das System basiert auf einem sozialen Gedanken: Starke Schultern tragen mehr als schwache. Die Gebühr richtet sich daher nicht nach dem Arbeitsaufwand (Stundenlohn), sondern nach dem Wert der Angelegenheit.

Faktor 1: Der Geschäftswert (Verkehrswert)

Dies ist die wichtigste Zahl. Je höher der Wert, desto höher die Gebühr.

Beispiele:

  • Beim Immobilienkauf ist der Kaufpreis der Geschäftswert.
  • Bei einer GmbH-Gründung ist es das Stammkapital (mind. 25.000 €).
  • Beim Testament ist es das vorhandene Reinvermögen.

Faktor 2: Der Gebührensatz

Das Gesetz weist jeder Tätigkeit einen bestimmten Satz zu.

Beispiele:

  • Einseitige Erklärungen (z. B. Erbausschlagung): 0,5-Gebühr.
  • Kaufverträge und Gründungen: 2,0-Gebühr (der Standard).
  • Schenkungen: 2,0-Gebühr.

Faktor 3: Auslagen und Steuer

Zu den eigentlichen Gebühren kommen noch kleine Posten hinzu:

  • Auslagen: Porto, Telefon, Papier und Kosten für Registerabfragen (Grundbuch, Handelsregister).
  • Mehrwertsteuer: Auf die Gesamtsumme fallen immer 19 % Umsatzsteuer an.

3. Warum ist die Berechnung nach Wert fair?

Viele fragen sich, warum sie für einen Standard-Kaufvertrag bei einem teuren Haus mehr zahlen müssen als bei einer kleinen Wohnung, obwohl die Arbeit des Notars fast gleich ist.

Das System sorgt für einen sozialen Ausgleich: Bei Geschäften mit hohem Wert subventionieren die Gebühren quasi die „kleinen“ Fälle (wie Unterschriftsbeglaubigungen für Studenten oder Vereine), die für den Notar oft nicht kostendeckend wären. So hat jeder Bürger Zugang zum Recht, unabhängig vom Geldbeutel.


4. Nutzen Sie unseren Notarkostenrechner

Da die Tabellen des GNotKG komplex sind, haben wir für Sie ein einfaches Tool entwickelt. Anstatt mühsam in Gebührentabellen zu blättern, können Sie hier direkt Ihren Fall auswählen.

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Möchten Sie wissen, was Ihre Beurkundung kostet? Unser Notarkostenrechner ermöglicht es Ihnen, die Gebühren für Ihr Anliegen präzise zu schätzen und Ihre Notarkosten sofort zu ermitteln.

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